⬇️Ein paar Ausschnitte aus unserem Schulleben ;)⬇️

Meilenstein voller Stolz: Abschlussfeier der 9. Klassen in Faulbach

Es ist geschafft! Nach harten Prüfungen, monatelanger Vorbereitung und spannenden Jahren an der Faulbacher Mittelschule haben die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ihren erfolgreichen Abschluss in der Tasche. Am 23. Juli 2026 feierte die gesamte Schulgemeinschaft diesen besonderen Meilenstein in Faulbach.

Den Auftakt dieses bedeutsamen Tages bildete ein gemeinsamer Gottesdienst in der Neuen Kirche, der den Absolventen einen besinnlichen und kraftvollen Start in ihren Ehrentag bescherte. Im Anschluss ging es zur festlichen Zeugnisübergabe in die Aula der Grund- und Mittelschule Faulbach.

Neben den Hauptpersonen des Tages – den Absolventinnen und Absolventen – sowie deren stolzen Eltern und Freunden war die Feier hervorragend besucht. Unter den Ehrengästen befanden sich die vier Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unserer Gemeinden, der Schulverbandsvorsitzende, Vertreter des Elternbeirats sowie die Schulleitung und die Lehrkräfte der Abschlussklasse. Sie alle waren gekommen, um den Erfolg der Jugendlichen gebührend zu würdigen.

Schulleiter Axel Keppler richtete emotionale und motivierende Worte an die Absolventen. In seiner Ansprache griff er ein Zitat der bekannten Verhaltensforscherin Jane Goodall auf, welches thematisch bereits in der diesjährigen Abschlussprüfung eine Rolle gespielt hatte. Damit spannte er einen Bogen zu den Anforderungen und Herausforderungen, die die Jugendlichen in den vergangenen Jahren und bei den Prüfungen mit Bravour gemeistert haben.

Des Weiteren fanden der Schulverbandsvorsitzende Wolfgang Hörnig und der Vertreter des Elternbeirats Tobias Noack nicht nur humorvolle, sondern auch inspirierende Worte für die Zukunft unserer Abgängerinnen und Abgänger der Schule.

Zuletzt wandte sich der Klassenleiter Andreas Gros an seine Schützlinge. Er hob in seiner Rede den Mut hervor, den junge Menschen aufbringen müssen, um ihren Weg zu gehen – einen Mut, den man als Erwachsener im trubeligen Alltag allzu leicht übersehen kann, der aber die Basis für jede persönliche Entwicklung darstellt.

Der emotionale Höhepunkt der Feier war schließlich die Zeugnisübergabe. Strahlend nahmen die Jugendlichen ihre Abschlusszeugnisse entgegen, begleitet vom Stolz und Applaus ihrer Familien und Lehrkräfte. Die beiden Jahrgangsbesten Milla Noack (Notenschnitt von 1,4) und Fabian Sonnenberg (1,8) erhielten zusätzlich zu ihren Zeugnissen noch ein kleines Präsent, um ihre besonderen Leistungen zu würdigen.

Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei: Im Anschluss an den offiziellen Festakt begab sich die Festgesellschaft in den Pausenhof. Dort wurde feierlich die Stele aus Buntsandstein der diesjährigen Abschlussklasse eingeweiht – ein kreatives und bleibendes Vermächtnis der Neuntklässler an ihre Schule. Natürlich nutzten die Familien die Gelegenheit, diesen stolzen Moment und ihre Sprösslinge bei strahlendem Sonnenschein mit zahlreichen Fotos für die Zukunft festzuhalten.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute, viel Erfolg und weiterhin so viel Mut!

Wenn Stein Geschichte erzählt: Die 6. „Sandstein-Stele“ an der Faulbacher Mittelschule eingeweiht

Ein besonderer Moment der Abschlussfeier am vergangenen Donnerstagabend, dem 23.07.2026, galt nicht nur den Zeugnissen, sondern einem bleibenden Vermächtnis: Die Abschlussklasse präsentierte stolz ihre neue Sandstein-Stele. Es ist bereits das sechste Kunstwerk dieser Art, das fortan den Pausenhof der Faulbacher Mittelschule bereichert und den Absolventen ein Stück ihrer gemeinsamen Identität bewahrt.

Was im Sommer 2021 als Projekt im Rahmen von „Praxis an Mittelschulen“ der Regierung von Unterfranken begann, hat sich längst zu einer tief verwurzelten Tradition entwickelt. Das „Stelenfeld der Abschlussklassen“ ist weit mehr als eine bloße Dekoration des Schulgeländes. Es ist ein Symbol für die Entwicklung der Jugendlichen, die hier über die Jahre hinweg buchstäblich Spuren hinterlassen.

Auf jeder der nun sechs Stelen sind die Gesichter eines Abschlussjahrgangs verewigt. Wenn man heute durch den Pausenhof geht, begegnet man den Konterfeis ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die ein Stück Schulgeschichte verkörpern.

Die Realisierung eines solchen Projektes erfordert weit mehr als nur handwerkliches Geschick. Es ist ein komplexer Prozess, der von der ersten Ideensammlung über die Detailplanung und das Design bis hin zur meisterhaften Ausführung reicht.

Besonders hervorzuheben ist die vorbildliche Kooperation mit der Firma „Natursteinwerke Umscheid“ aus Dorfprozelten. Boris Umscheid, dessen Herzblut dieses Projekt seit Anbeginn trägt, investiert Jahr für Jahr viel Zeit, Energie und Mühen. Dieses Jahr wurde er erstmals von seinen beiden Auszubildenden Elia und Lucien Umscheid unterstützt. Sein Engagement ist für unsere Schule ein wahrer Glücksfall. Gemeinsam mit unserem Fachlehrer Klaus Ehrenberger, der die Jugendlichen mit fachlicher Expertise und pädagogischem Feingefühl durch den Prozess leitete, gelang es auch in diesem Jahr, ein anspruchsvolles Kunst- und Praxisobjekt zu erschaffen.

Der kreative Prozess im Sommer 2026 war für die Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung: Ausgehend von einem präzisen Scherenschnitt ihres Gesichtes als Schablone, arbeiteten sie unter fachkundiger Anleitung daran, ihr eigenes Konterfei in harten Sandstein zu meißeln.

Dieses Projekt schließt den Kreis zwischen Schule und Berufswelt, zwischen Kunst und Handwerk. Wenn die Schülerinnen und Schüler nun die Schule verlassen, tun sie dies mit dem beruhigenden Wissen, dass sie einen bleibenden Teil ihrer Persönlichkeit an ihrer Schule zurücklassen. Die Stele erinnert nicht nur an den Abschlussjahrgang 2026, sondern ist ein dauerhaftes Zeichen der Wertschätzung für die gemeinsame Zeit, die Arbeit und die persönliche Entwicklung.