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Meilenstein voller Stolz: Abschlussfeier der 9. Klassen in Faulbach
Es ist geschafft! Nach harten Prüfungen, monatelanger Vorbereitung und spannenden Jahren an der Faulbacher Mittelschule haben die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ihren erfolgreichen Abschluss in der Tasche. Am 23. Juli 2026 feierte die gesamte Schulgemeinschaft diesen besonderen Meilenstein in Faulbach.

Den Auftakt dieses bedeutsamen Tages bildete ein gemeinsamer Gottesdienst in der Neuen Kirche, der den Absolventen einen besinnlichen und kraftvollen Start in ihren Ehrentag bescherte. Im Anschluss ging es zur festlichen Zeugnisübergabe in die Aula der Grund- und Mittelschule Faulbach.
Neben den Hauptpersonen des Tages – den Absolventinnen und Absolventen – sowie deren stolzen Eltern und Freunden war die Feier hervorragend besucht. Unter den Ehrengästen befanden sich die vier Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unserer Gemeinden, der Schulverbandsvorsitzende, Vertreter des Elternbeirats sowie die Schulleitung und die Lehrkräfte der Abschlussklasse. Sie alle waren gekommen, um den Erfolg der Jugendlichen gebührend zu würdigen.
Schulleiter Axel Keppler richtete emotionale und motivierende Worte an die Absolventen. In seiner Ansprache griff er ein Zitat der bekannten Verhaltensforscherin Jane Goodall auf, welches thematisch bereits in der diesjährigen Abschlussprüfung eine Rolle gespielt hatte. Damit spannte er einen Bogen zu den Anforderungen und Herausforderungen, die die Jugendlichen in den vergangenen Jahren und bei den Prüfungen mit Bravour gemeistert haben.
Des Weiteren fanden der Schulverbandsvorsitzende Wolfgang Hörnig und der Vertreter des Elternbeirats Tobias Noack nicht nur humorvolle, sondern auch inspirierende Worte für die Zukunft unserer Abgängerinnen und Abgänger der Schule.
Zuletzt wandte sich der Klassenleiter Andreas Gros an seine Schützlinge. Er hob in seiner Rede den Mut hervor, den junge Menschen aufbringen müssen, um ihren Weg zu gehen – einen Mut, den man als Erwachsener im trubeligen Alltag allzu leicht übersehen kann, der aber die Basis für jede persönliche Entwicklung darstellt.

Der emotionale Höhepunkt der Feier war schließlich die Zeugnisübergabe. Strahlend nahmen die Jugendlichen ihre Abschlusszeugnisse entgegen, begleitet vom Stolz und Applaus ihrer Familien und Lehrkräfte. Die beiden Jahrgangsbesten Milla Noack (Notenschnitt von 1,4) und Fabian Sonnenberg (1,8) erhielten zusätzlich zu ihren Zeugnissen noch ein kleines Präsent, um ihre besonderen Leistungen zu würdigen.
Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei: Im Anschluss an den offiziellen Festakt begab sich die Festgesellschaft in den Pausenhof. Dort wurde feierlich die Stele aus Buntsandstein der diesjährigen Abschlussklasse eingeweiht – ein kreatives und bleibendes Vermächtnis der Neuntklässler an ihre Schule. Natürlich nutzten die Familien die Gelegenheit, diesen stolzen Moment und ihre Sprösslinge bei strahlendem Sonnenschein mit zahlreichen Fotos für die Zukunft festzuhalten.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute, viel Erfolg und weiterhin so viel Mut!
Wenn Stein Geschichte erzählt: Die 6. „Sandstein-Stele“ an der Faulbacher Mittelschule eingeweiht
Ein besonderer Moment der Abschlussfeier am vergangenen Donnerstagabend, dem 23.07.2026, galt nicht nur den Zeugnissen, sondern einem bleibenden Vermächtnis: Die Abschlussklasse präsentierte stolz ihre neue Sandstein-Stele. Es ist bereits das sechste Kunstwerk dieser Art, das fortan den Pausenhof der Faulbacher Mittelschule bereichert und den Absolventen ein Stück ihrer gemeinsamen Identität bewahrt.

Was im Sommer 2021 als Projekt im Rahmen von „Praxis an Mittelschulen“ der Regierung von Unterfranken begann, hat sich längst zu einer tief verwurzelten Tradition entwickelt. Das „Stelenfeld der Abschlussklassen“ ist weit mehr als eine bloße Dekoration des Schulgeländes. Es ist ein Symbol für die Entwicklung der Jugendlichen, die hier über die Jahre hinweg buchstäblich Spuren hinterlassen.
Auf jeder der nun sechs Stelen sind die Gesichter eines Abschlussjahrgangs verewigt. Wenn man heute durch den Pausenhof geht, begegnet man den Konterfeis ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die ein Stück Schulgeschichte verkörpern.

Die Realisierung eines solchen Projektes erfordert weit mehr als nur handwerkliches Geschick. Es ist ein komplexer Prozess, der von der ersten Ideensammlung über die Detailplanung und das Design bis hin zur meisterhaften Ausführung reicht.
Besonders hervorzuheben ist die vorbildliche Kooperation mit der Firma „Natursteinwerke Umscheid“ aus Dorfprozelten. Boris Umscheid, dessen Herzblut dieses Projekt seit Anbeginn trägt, investiert Jahr für Jahr viel Zeit, Energie und Mühen. Dieses Jahr wurde er erstmals von seinen beiden Auszubildenden Elia und Lucien Umscheid unterstützt. Sein Engagement ist für unsere Schule ein wahrer Glücksfall. Gemeinsam mit unserem Fachlehrer Klaus Ehrenberger, der die Jugendlichen mit fachlicher Expertise und pädagogischem Feingefühl durch den Prozess leitete, gelang es auch in diesem Jahr, ein anspruchsvolles Kunst- und Praxisobjekt zu erschaffen.

Der kreative Prozess im Sommer 2026 war für die Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung: Ausgehend von einem präzisen Scherenschnitt ihres Gesichtes als Schablone, arbeiteten sie unter fachkundiger Anleitung daran, ihr eigenes Konterfei in harten Sandstein zu meißeln.
Dieses Projekt schließt den Kreis zwischen Schule und Berufswelt, zwischen Kunst und Handwerk. Wenn die Schülerinnen und Schüler nun die Schule verlassen, tun sie dies mit dem beruhigenden Wissen, dass sie einen bleibenden Teil ihrer Persönlichkeit an ihrer Schule zurücklassen. Die Stele erinnert nicht nur an den Abschlussjahrgang 2026, sondern ist ein dauerhaftes Zeichen der Wertschätzung für die gemeinsame Zeit, die Arbeit und die persönliche Entwicklung.
Unterrichtsgang zu den Lebenshilfe Werkstätten e. V. Schmerlenbach
Im Rahmen ihres Schulprofils Inklusion besuchte die Mittelschule Faulbach die Lebenshilfe Werkstätten e. V. Schmerlenbach in Großheubach. Die 5. Klasse unternahm den Unterrichtsgang am Montag, dem 20. Juli, die 6. Klasse folgte am Dienstag, dem 21. Juli.

Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler einen informativen Vortrag über die Geschichte der Lebenshilfe Schmerlenbach sowie über deren Aufgabenbereiche und Zielsetzungen. Dabei setzten sie sich zunächst mit den Begriffen Behinderung und Inklusion auseinander. Darüber hinaus erhielten sie einen Einblick in die Entwicklung der Behindertenarbeit in Deutschland. Auch das dunkle Kapitel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und der damalige menschenverachtende Umgang mit Menschen mit Behinderung wurden thematisiert. Anschließend erfuhren die Klassen mehr über die Gründung des Vereins und dessen Bildungs- und Teilhabeziele.
Bei einer Führung durch die Werkstatt lernten die Schülerinnen und Schüler anschließend verschiedene Arbeitsbereiche und Produktionsabläufe kennen. Sie konnten den Beschäftigten bei ihrer Arbeit zusehen und mit ihnen persönlich ins Gespräch kommen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Jugendlichen von der Vielseitigkeit der Tätigkeiten und der hohen Professionalität der industriellen Produktionsabläufe.
Die beiden Unterrichtsgänge boten wertvolle Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt von Menschen mit Behinderung. Die Schülerinnen und Schüler bewerteten die Besuche als interessant und gewinnbringend. Durch die persönlichen Begegnungen konnten Berührungsängste abgebaut, Verständnis gefördert und die Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe unmittelbar erfahren werden. Damit leisteten die Besuche einen wichtigen Beitrag zur inklusiven Bildungsarbeit der Mittelschule Faulbach.
Breakdance-Woche an der Grund- und Mittelschule Faulbach begeistert die gesamte Schulfamilie
Eine ganz besondere Projektwoche erlebte die Grund- und Mittelschule Faulbach vom 13. bis 17. Juli 2026. Gemeinsam mit dem professionellen Breakdancer und ehemaligen Breakdanceweltmeister Ditto tauchten alle Schülerinnen und Schüler der Schule in die Welt des Breakdance ein und sammelten dabei eindrucksvolle Erfahrungen in den Bereichen Bewegung, Rhythmus, Kreativität und Teamgeist.

Von den jüngsten Grundschulkindern bis hin zu den Jugendlichen der Mittelschule kamen täglich alle Klassen in den Genuss einer einstündigen Trainingseinheit mit Ditto. Mit großer Begeisterung und viel Engagement vermittelte der erfahrene Tänzer den Kindern und Jugendlichen verschiedene Grundschritte, Choreografien und akrobatische Elemente des Breakdance. Dabei gelang es ihm in besonderer Weise, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und für die Tanzkunst zu begeistern.

Während der gesamten Woche war spürbar, mit wie viel Freude und Einsatz die jungen Tänzerinnen und Tänzer bei der Sache waren. Neben tänzerischen Fähigkeiten wurden zugleich auch Konzentration, Körpergefühl, Ausdauer und gegenseitiger Respekt gefördert. Viele Schülerinnen und Schüler wuchsen sichtbar über sich hinaus und entwickelten großes Selbstvertrauen bei ihren Auftritten.

Den krönenden Abschluss dieser außergewöhnlichen Woche bildete die große Präsentation am Freitag, den 17. Juli 2026, in der Schulturnhalle. In der Zeit von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr präsentierten alle Tänzerinnen und Tänzer ihr Können vor Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrkräften, Eltern sowie zahlreichen Gästen. Die abwechslungsreichen Vorführungen sorgten für beste Stimmung und wurden mit langanhaltendem Applaus belohnt. Die Abschlussveranstaltung stellte einen würdigen Höhepunkt dar und rundete die Breakdance-Woche in eindrucksvoller Weise ab.

Sowohl Ditto als auch alle beteiligten Schülerinnen und Schüler zeigten sich am Ende der Woche vollauf begeistert. Die gemeinsame Zeit wird der gesamten Schulfamilie sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben.

Für die Bewirtung bei der Abschlussveranstaltung sorgte dankenswerterweise der Elternbeirat der Schule. Mit Getränken wie Wasser, Apfelsaftschorle und Eiskaffee sowie Fingerfood in Form von Laugenbrezen und verschiedenen Wraps war bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.


Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Elternbeirat, dem „Saftladen“ für die großzügige Unterstützung und das Sponsoring sowie der Tanzsportbeauftragten Frau Anne Beck, die die Organisation dieser besonderen Woche mit großem Einsatz übernommen hat. Durch das Zusammenspiel aller Beteiligten wurde die Breakdance-Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis für die gesamte Schulgemeinschaft.
